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Seit 2 Jahren war Thomas K. als Außendienstmitarbeiter bei einer Fensterbaufirma beschäftigt. Immer öfter setzte ihn sein Chef massiv unter Druck, machte ihn für die Fehler anderer verantwortlich, übte ständig Kritik. Der Stress zermürbte Herrn K. so sehr, dass er Migräneanfälle bekam. Er sprach die Eigenkündigung aus und ließ sich durch seinen Hausarzt krankschreiben. Daraufhin erteilte sein Arbeitgeber ihm Hausverbot und kündigte ihm fristlos.

Mediation

Position A

Mobbing am Arbeitsplatz – was tun?

Thomas K. sah sich nicht in der Verantwortung für die Probleme, die seine Vorgänger verursacht hatten. Er fühlte sich ohnmächtig gegenüber der Kritik und wurde krank durch dieses Mobbing am Arbeitsplatz. Herr K. hatte sich daher bereits erfolgreich nach einer neuen Arbeitsstelle umgesehen. Zeitgleich mit seiner Eigenkündigung meldete er sich krank. Er wollte nur noch eines: Die Firma schnellstmöglich verlassen. Als Alleinverdiener in der Familie konnte er sich jedoch keine Einkommenseinbußen leisten.

Position B

Schnelle Lösung ohne Arbeitsgericht

Der Arbeitgeber sah keine Möglichkeit, den innerbetrieblichen Konflikt mit Herrn K. zu lösen und wollte das Arbeitsverhältnis ebenfalls schnellstmöglich beenden. Vor allem aber wollte man einen langwierigen Prozess mit ungewissem Ausgang vermeiden. Krank durch Mobbing am Arbeitsplatz – dieses Problem sollte nicht vor Gericht landen. Um eine weitere Eskalation, eventuelle Folgekosten und auch Imageverluste für das Unternehmen von vornherein auszuschließen, erklärte sich der Arbeitgeber mit einer Mediation einverstanden.

Einvernehmliche Lösung

Mediation ermöglicht die Trennung im Guten

Obwohl die Fronten sehr verhärtet waren, konnte unser erfahrener Mediator innerhalb weniger Tage für Entlastung sorgen. Schon nach wenigen Einzelgesprächen hatte der Mediator ein Fundament geschaffen, auf dem die Konfliktgegner eine konstruktive Lösung vereinbaren konnten.

Der Arbeitgeber nahm seine fristlose Kündigung zurück. Thomas K. wurde umgehend bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses beim vollem Lohnausgleich freigestellt. Im Gegenzug gab er seinen Dienstlaptop, ein Diensthandy und weitere elektronische Arbeitsgeräte sofort ab.

Dieser Fall belegt, dass Mediation nicht nur bei der Streitbeilegung erfolgreich ist. Sie ermöglicht auch faire und partnerschaftliche Trennungen. Die endgültige Beendigung des Arbeitsverhältnisses – ohne Anwalts- und Gerichtskosten – ist in diesem Fall durchaus für beide Seiten eine erfreuliche Lösung.

Dauer bis zur Lösung: ca. 14 Tage

 

Telefonische Mediation

Einmaliger Festpreis 249,00 Euro

 

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